© Karen Stuke, “Meistersinger”, 2010

Karen Stuke:
Zum Raum wird hier die Zeit

11./12.11.2017 & 18./19.11.2017, 10-17 Uhr

Karen Stuke interessierte sich schon immer für das Gesamtgeschehen als zeitliche und räumliche Totale. So belichtet sie ganze Theaterstücke und Nächte auf einem einzigen Negativ mit einer Camera obscura als Langzeitbeobachtungen, in denen sich die Zeitphasen überlagern und zu einem Gesamteindruck verschmelzen. Die Begeisterung für die beiden künstlerischen Ausdrucksmedien Theater und Fotografie spiegelt sich auch in der Verwendung der Camera Obscura wider, denn die Pappboxen entsprechen formal einer Guckkastenbühne.

Begonnen wird der Workshop mit der Einführung in die Lochkamerafotografie sowie deren historische Aspekte. Karen Stuke stellt neben verschiedenen Arbeiten auch diverse Kameras vor. Erfahrung mit Kameras oder Dunkelkammerarbeit ist nicht erforderlich. Es wird eher daraufhin gearbeitet, das wir mit Lochblenden für Digitalkameras arbeiten werden, um uns so stärker auf die Bildgestaltung als auf die Technik zu konzentrieren.Bei Bedarf sind auch Kostüme vorhanden, so dass eigene Bilder inszeniert werden können. Dieser Workshop ist sowohl für Anfänger*innen geeignet als auch für erfahrene Fotograf*innen, die gerne einmal die Regeln brechen möchten.


Foto: © LB Jeffries

Karen Stuke studierte Visuelle Kommunikation bei Gottfried Jäger an der FH Bielefeld und der Akademie Minerva, Groningen.Sie arbeitet als Fotokünstlerin und freie Fotografin an verschiedenen Theatern und Projekten, u.a. Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Wien, Opéra Comique Paris, Los Angeles Opera, The Wapping Project, London.

Termine:11./12.11.2017, 18./19.11.2017

Unterrichtssprache: deutsch

Teilnahmegebühr: 420 €

Closing date: 01/10/2017
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