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19.09–25.10.2020 Abschlussausstellung #27 "ATOPIE"
02.10.2020 Panel Opening Days: Die Zukunft Der Fotografieausbildung
31.10.–20.12.2020 Abschlussausstellung #28 "innenwelt|aussenraum"
31.10.2020 Symposium: Bilder machen für die Zukunft. Positionen der Umweltfotografie

ATOPIE

 

Abschlussausstellung #27 der Klassen Eva Bertram und Eva Maria Ocherbauer

Alîn Gabriel, Johann Karl, Linda Kerstein, Elvira Kolerova, Alice Palchetti, Loris Rizzo, Jonathan Sachs, Kyriakos Tarassidis, Richard Wohlfarth

19. September bis 25. Oktober 2020
Galerie der Neuen Schule für Fotografie, Brunnenstr. 188–190, 10119 Berlin
Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Utopie, Dystopie… Atopie! Nicht das Extreme, sondern das Unbeschreibliche dazwischen, das schwer Greifbare und Unverortbare ist Gegenstand der Abschlussausstellung der neun aktuellen Absolvent*innen der Neuen Schule für Fotografie Berlin. Es geht um zeitliche Überlagerungen, die an bestimmten Orten unweigerlich mitschwingen, um Fotografie und Film als das Festhalten von Unmittelbarkeit, von Gegebenheiten, von Flüchtigkeit wider das Vergessen.

Betrachter*innen werden sensibilisiert für das Gewöhnliche des urbanen Alltagslebens, stellen die Authentizität von Ritualen in der heutigen Zeit infrage und imaginieren für einen Moment den Wunsch, ein verblasstes, postapokalyptisches Universum farblich neu zu komponieren. Inszenierung, Vorstellungskraft und das latent Unheimliche ziehen sich wie ein roter Faden durchs Geschehen.

Wieviel Unbehagen vermag ein Bild noch auszulösen? Gibt es intergalaktische Schnittstellen zwischen Plastik und Mode? Und was passiert in der Wahrnehmung, wenn amorphe Strukturen zu Projektionsflächen werden und sich ihre Ursprünglichkeit auflöst?

 

Panel Opening Days: Die Zukunft der Fotografie-Ausbildung

 

Freitag, 2. Oktober 2020, 17 Uhr
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin 

Zwischen Dokumentation, Journalismus, Sozialen Medien und Kunst wird die Zukunft der Fotografie definiert vor allem auch durch die Schulen. Wie können die europäischen Schulen gestärkt und systematisch vernetzt werden? Wie sieht die Ausbildung für zeitgenössische Fotograf*innen aus? Wie positionieren sich wichtige Ausbildungszentren in Europa? Und welche Rolle spielen die historischen Schulen der Fotografie wie die Düsseldorfer, Leipziger oder Berliner Schule heute?

Mit Tina Bara, Fotografin + Professorin für künstlerische Fotografie, HGB Leipzig (D)Ann-Christin Bertrand, Kuratorin + Dozentin, ECAL Lausanne (CH)Marta Gili, Direktorin, ENSP Arles (F) (per Video zugeschaltet) Timothy Persons, Galerist, Persons Projekt (D)Linn Schröder, OSTKREUZ-Fotografin + Professorin, HAW Hamburg, Ostkreuzschule (D)Frank Schumacher, Abteilungsleiter, Lette Verein (D)Moderation: Suanne Holschbach, Professorin für Gegenwartskunst, HBK Braunschweig + Neue Schule für Fotografie (D)

Vortragssprache ist Deutsch.

 

innenwelt|außenraum

Abschlussausstellung #28 der Klassen Eva Maria Ocherbauer und Bertram Kober

Meira Dins, Milton Rojas Echeverri, Magdalena Franke, Giedrė Kuliauskaitė, Olga Kuzminskaya, Ekaterina Sevrouk, Nirajan Shrestha, Anna Stocker

31. Oktober bis 20. Dezember 2020
Galerie der Neuen Schule für Fotografie, Brunnenstr. 188–190, 10119 Berlin
Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

Das Ende dieses sonderbaren Jahres ist fast erreicht, in dem Innen und Außen in ein neues Verhältnis zueinander getreten sind. Vor diesem Hintergrund erscheinen die Arbeiten der aktuellen Absolvent*innen der Neuen Schule für Fotografie Berlin in einem unerwartet vieldeutigen Licht. In Fotografien, Collagen und einem Film widmen sie sich den inneren Welten, die durch das Medium Bild einen Raum im Außen finden.

Es geht um Signale fremdartiger Wesen aus dem All und fantastisch überhöhte Erhaltungszustände musealer Tierpräparate, um den nach vorne gerichteten Umgang mit der eigenen Depression und um schrumpfende Artenvielfalt, die das biologische Gleichgewicht durcheinanderbringt. Aus Sternenstaub entstehen glitzernde Galaxien, während auf der Erde ein paar Freund*innen die Segel hissen. Ein Eindruck von der Aura wird vermittelt, die Menschen und Dinge an einem Ort hinterlassen, und das Bündel der Umstände unserer Herkunft umkreist, das einem das Leben mit auf den Weg gegeben hat.

So viel sich in diesem Jahr auch verändert haben mag, manche Dinge werden bleiben – gerade, weil sie so ungemein menschlich sind.

 

Symposium: Bilder machen für die Zukunft – Positionen der Umweltfotografie

 



Samstag, 31. Oktober 2020, 10 bis 18 Uhr
Galerie der Neuen Schule für Fotografie, Brunnenstr. 188–190, 10119 Berlin

Das Symposium stellt verschiedene Aspekte des noch jungen und fototheoretisch wenig erforschten Gebiets der Umweltfotografie vor. Wie wird die Umweltkrise in dokumentarischen und künstlerischen Positionen dargestellt? Welche historischen und zeitgenössischen Strategien gibt es in der Umweltfotografie, welche fototheoretischen Positionen? Welche Fotos haben tatsächlich Veränderungen angestoßen? Diese Fragen werden Referent*innen in ihren Vorträgen für das Symposium untersuchen.

Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen.
Anmeldung erforderlich über: info@neue-schule-fotografie.berlin