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2014

Projektraum berlinerpool

Rundgang Offspaces

mit Bärbel Möllmann und Dr. Christiane Stahl

Die Fotografie in der kuratorischen Praxis von Offspaces, Projekträumen und Produzentengalerie

Samstag, 18. Oktober 2014, von 10-18 Uhr

Angelehnt an den Erfolg des Workshops „Rundgang“ mit Dr. Christiane Stahl wird der „Rundgang Offspaces“ auf die Ausstellungsmöglichkeiten in der alternativen Szene von Berlin mit Projekträumen und Produzentengalerien eingehen. Der Schwerpunkt wird auf Institutionen gelegt, die themenbezogen arbeiten oder von Künstlern zur eigenen Vermarktung gegründet wurden. Besucht werden u.a. Art Laboratory Berlin, geleitet von Regine Rapp und Christian De Lutz. Die Initiative wurde 2012 ausgezeichnet mit dem ersten Preis künstlerischer Projekträume und -initiativen im Bereich Bildende Kunst von der Berliner Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten. Ebenfalls ist ein Termin mit der Produzentengalerie LORIS nach Ihrem Umzug in die Potsdamer Straße geplant. LORIS besteht seit 2007 und ist ein Projekt von derzeit neun Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin: Die Betreiber sehen ihre Galerie als Plattform, die es KünstlerInnen gestattet, frei zu agieren und an visuellen, aber auch an gesellschaftlichen, politischen und sozialen Ausformungen künstlerischer Fragestellungen zu arbeiten. Während der Gespräche mit den Betreibern der jeweiligen Projekträume soll erörtert werden, worin der Schwerpunkt und die Einzigartigkeit der Produzenten und Offspaces in Berlin liegt: In welcher Form sehen die Macher ihre eigene Position im Berliner Kunstmarkt und inwiefern bilden sie ein politisches oder gesellschaftliches Statement bzw. eine Alternative?

Bärbel Möllmann studierte an der Fachhochschule Bielefeld Fotografie und Medien und arbeitet als freischaffende Künstlerin seit 2004 in Berlin. Sie hat als Kulturmanagerin bei der Kolonie Wedding e.V. sowie bei der Neuen Schule für Fotografie gearbeitet. 2014 hat sie das Projekt „Open Studios“ für das LWL-Industriemuseum Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur in Bocholt konzipiert und umgesetzt.

Dr. Christiane Stahl studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre in Paris und Kunstgeschichte und Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Danach Mitarbeit beim DHM Berlin, dem Dresdner Hygiene Museum, der KAH Bonn und der Galerie Karsten Greve. Seit 2002 Leiterin der Alfred Ehrhardt Stiftung in Köln. Seit 2006 Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), seit 2007 Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA). 2010 Umzug der Alfred Ehrhardt Stiftung nach Berlin, seitdem Mitglied im Beirat des Europäischen Monats der Fotografie Berlin. Publikationen und Ausstellungen mit Schwerpunkt moderne und zeitgenössische Fotografie.