2012

Foto: Bertram Kober

Dunkelkammer – Die Wiederentdeckung der analogen Fotografie

Symposium an der Neuen Schule für Fotografie. Berlin

Die digitale Fotografie stellt heutzutage im professionellen wie auch im Amateurbereich das gebräuchliche Medium dar. Das anfängliche Bedauern über die Verdrängung von Film und Dunkelkammer ist bald der Betonung der Vorteile der digitalen Medien gewichen.

Die analoge Fotografie ist jedoch nie ausgestorben, sondern hat sich einen neuen Stellenwert erobert: Seitdem im professionellen Bereich der Fotografie ausschließlich digital fotografiert wird, ist der Umgang mit der analogen Fotografie freier, experimenteller und verspielter geworden. Camera Obscura, Polaroidfilm und andere Verfahren der analogen Fotografie erfreuen sich einer Renaissance.

Das vierte Symposium in der Neuen Schule für Fotografie, das am 3. November 2012 stattfand, betrachtete diese Entwicklung genauer und begab sich auf die Suche nach dem heutigen Stellenwert der analogen Fotografie. Sechs Redebeiträge zeigten das großes Spektrum von Arbeitsweisen mit analoger Fotografie auf und hinterfragten deren Motivation: Warum fotografieren Künstler noch oder wieder auf analogem Material, und worin besteht die Faszination für die Arbeit in der Dunkelkammer?

Moderation: Manfred Schmalriede / Dr. Susanne Holschbach
Konzept und Organisation: Bärbel Möllmann