Foto: Marlene Loewa

Studienkonzept

Mit Fotos werden Geschichten erzählt. Mit Fotos werden Produkte verkauft. Und mit Fotos werden politische Konflikte ausgetragen. Fotos bewahren Erinnerungen, wecken Emotionen, werden am Kunstmarkt gehandelt und millionenfach als Nachrichtenbilder reproduziert.

Die Neue Schule für Fotografie vermittelt den Studierenden die grundlegenden Fähigkeiten, die sie für ihre erfolgreiche fotografische Praxis benötigen – sei es künstlerische Fotografie, Reportage, Sachfotografie, Modefotografie oder zukünftige Berufsbilder mit Fotografie-Schwerpunkt.

Im Rahmen der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernen die Studierenden, Aufträge und selbst entwickelte Projekte thematisch und formal eigenständig und effizient umzusetzen. Sie erwerben handwerklich-technische Fertigkeiten in den Bereichen Kamera-, Aufnahme-, Studio- und Labortechnik und schulen ihr Vorstellungs- und Darstellungsvermögen. Außerdem erlangen sie grundlegende Kenntnisse, die für ihre Berufspraxis wichtig sind: Projektentwicklung, Urheber- und Vertragsrecht, Finanzierung durch Stipendien und Wettbewerbe sowie Betriebswirtschaft.

Neben gestalterisch-technischen Grundlagen erwerben die Studierenden vor allem die Fähigkeit, ihre fotografische Position reflektiert zu vertreten und im gesellschaftlichen und foto- und bildwissenschaftlichen Zusammenhang zu verorten – denn auch für die Berufspraxis ist eine Kontextualisierung der Fotografie unerlässlich.

Der Standort Berlin ist das ideale Umfeld für angehende Fotografinnen und Fotografen: eine kulturelle Metropole mit zahlreichen Ausstellungsorten und wichtigen Fotografie-Institutionen, mit denen die Neuen Schule für Fotografie kooperiert. Außerdem fördern wir den internationalen Austausch junger Fotografinnen und Fotografen und die Vernetzung mit Fotoschulen im In- und Ausland.