Foto: Wolfgang Müller

Wolfgang Müller: City of Darkness

Wolfgang Müller, bekannt geworden durch seine dokumentarischen Langzeitprojekte mit Straßenkindern in St. Petersburg, Wanderarbeiter*innen in China und derzeit Roma auf dem Balkan, wird in diesem auf rund vier Monate angelegten Kurs mit den Teilnehmer*innen daran arbeiten, ihre eigenen fotografischen Ideen umzusetzen. Auch fotografische Langzeitprojekte können mit vorbereitet und über die gesamte Kursdauer begleitet werden.

Die, die in der Logik des Systems keinen Platz finden, eignen sich transitorisch städtische Räume an. Auf Straßen und in Parks, auf Baubrachen, in leerstehenden Häusern oder auf Bauwagenplätzen entstehen Orte der vorübergehenden Nutzung oder der Zuflucht – für die Träume und Alpträume des Daseins. In der parallelen Stadt der Dunkelheit entstehen Räume, die sich nur bei näherem Hinsehen erschließen oder sie entstehen erst in der Vielschichtigkeit der aufgenommenen Bilder, die diese Stadt in der Imagination jeweils neu zusammensetzen.

Wolfgang Müller wird Positionen verschiedener Fotograf*innen zum Thema vorstellen, während die Teilnehmer*innen ihren je eigenen Zugang und ihre subjektive Bildsprache erarbeiten sowie die Parameter der Rezeption der eigenen Bilder kennen- und bestimmen lernen. Optional findet im Anschluss an den Kurs eine gemeinsame Präsentation der Abschlussarbeiten statt.

Wolfgang Müller studierte Fotografie bei Prof. Arno Fischer an der FH Dortmund. Seine Bilder wurden in Galerien, Museen und Festivals national und international ausgestellt. Fotobuchveröffentlichungen: „Karat. Himmel über St. Petersburg“ (2003) und „Mingong. Die Suche nach dem Glück“ (2012), beide erschienen im Vice Versa Verlag.

Termine (samstags): 19.01., 16.02., 09.03., 30.03., 04.05., 25.05.2019, jeweils 10 bis 17 Uhr

Gebühr: 720 € (auf Anfrage in zwei Raten zahlbar), 50% Rabatt für Studierende der Neuen Schule für Fotografie, 25% Rabatt für Ehemalige und für Freelens-Mitglieder

Anmeldeschluss: 07.01.2019
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