Workshops

Both our students and other photographers can participate in the wide-ranging and highly appreciated workshops of the Neue Schule für Fotografie.

Foto: Antonia Pischke

Eva Maria Ocherbauer:
From Images to Narratives

20. – 25. February 2017

The goal of this one-week workshop is to improve the students’ ability to associate images into narratives in order to create a strong and coherent body of work and as such define their own “visual signature”.
Students will work on a given task to perform basic analysis of photographic imagery in relation to content and context, understand current context in relation to the history and development of photography, understand and apply basic visual elements and how these elements communicate concepts.This course aims to encourage students to develop their own ideas and concepts and turn them into “photographic realities”. It provides them with the critical tools to discussand analyze their own work as well as those of their fellowstudents, so as to give constructive criticism using the basicrules of composition and their own sense of aesthetics.At the end of the workshop, students are able to understandhow an image is constructed, how to present it in amore efficient way and how to develop a certain photographiccoherence.

Eva Maria Ocherbauer, lecturer at Neue Schule für Fotografie, current show at C/O Berlin

Arne Reinhardt, photographical techniques lecturer at Neue Schule für Fotografie.

Dates: 20 / 21 / 22 / 24 / 25 February 2017, 10am – 5pm

Course Language: English.

Fee: 690 €

Five days of teaching

2017

Projektraum  Asia contemporary art platform NON Berlin

Rundgang durch die Berliner Fotoinstitutionen

Die Fotografie in der kuratorischen Praxis von Museen, privaten Ausstellungsräumen und Galerien

Workshop mit Dr. Christiane Stahl, Leiterin Alfred Ehrhardt Stiftung Berlin, am 18.01.2017, 10.00 – 17.00 Uhr

Der Workshop sieht einen Gang durch verschiedene Foto- und Kunst-Institutionen Berlins mit unterschiedlichem Profil vor. Dabei werden nicht nur die Ausstellungen der jeweiligen Institution besichtigt, sondern vor allem im Gespräch mit den dazu geladenen Kuratoren und Galeristen Einblicke in deren Arbeitsweise gewonnen. Es wird der Frage nachgegangen, wie Konzepte erstellt werden, wie sich die Künstler bewerben und welche Erfahrungen dabei gemacht wurden, welche Kriterien bei der Auswahl eine Rolle spielen, welche Medien zur Informationsbeschaffung konsultiert werden, welche merkantilen oder marketingstrategischen Überlegungen zu erwägen sind und Vieles mehr.

 

Das Programm ist wie folgt:

10:30h

Ashkan Sahini: Beautiful Berlin Boys, Kehrer Galerie

Gespräch mit Ashkan Sahihi und Pauline Friesecke (Kehrer Galerie)

12:00h

Kreuzberg – Amerika. Werkstatt für Photographie 1976-1986, C/O Berlin

Gespräch mit Felix Hoffmann (Hauptkurator C/O Berlin)

13:15h

Jens Knigge: Northern Light, Galerie Johanna Breede

Gespräch mit Jens Knigge und Johanna Breede

15:30h

Julian Röder: Recht und Raum, Haus am Waldsee

Gespräch mit Dr. Katja Blomberg (Direktorin Haus am Waldsee)

 

Dr. Christiane Stahl studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre in Paris und Kunstgeschichte und Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Danach Mitarbeit beim DHM Berlin, dem Dresdner Hygiene Museum, der KAH Bonn und der Galerie Karsten Greve. Seit 2002 Leiterin der Alfred Ehrhardt Stiftung in Köln. Von 2006 bis 2014 war sie Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), ab 2008 auch stellvertretende Vorsitzende, seit 2007 Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA). 2010 Umzug der Alfred Ehrhardt Stiftung nach Berlin, seitdem Mitglied im Beirat des Europäischen Monats der Fotografie Berlin. Publikationen und Ausstellungen mit Schwerpunkt moderne und zeitgenössische Fotografie.

2016

Foto: Eva Bertram

augenfällig unscheinbar
Freie Klasse 2016/2017 mit Eva Bertram

Unter der Leitung von Eva Bertram, Dozentin der Neuen Schule für Fotografie und Vertreterin einer narrativen subjektiven Fotografie, arbeiten Sie über einen Zeitraum von sieben Monaten in regelmäßigem Austausch an persönlichen, selbst gewählten Fotoprojekten. Das Motto “augenfällig unscheinbar” (Über das Naheliegende, das so leicht übersehen wird.), unter dem Eva Bertram bereits in den Jahren zuvor Seminare leitete, kann Ihnen dabei als offenes Bezugsfeld dienen.

In gemeinsamen Bilddiskussionen werden Sie (in einer Gruppe von maximal 8 Seminarteilnehmern) herausarbeiten, wie vielschichtig Bildauffassungen und Interpretationen sein können, je nachdem, wie wir unsere Sehgewohnheiten und Erfahrungen einsetzen bzw. hinterfragen. Letztlich steht hinter jedem ausgewählten Bild eine Entscheidung, die verantwortlich getroffen sein will. Und um Entscheidungen zu treffen, müssen Fragen gestellt werden.

Sie bringen eigene fotografische Arbeiten mit, die Sie weiterverfolgen möchten oder realisieren innerhalb eines Jahres ein neues Projekt.

Unter dem Titel SO GESEHEN. wurden von Dezember 2013 bis Februar 2014 ausgesuchte Ergebnisse der Freien Klasse 2012/13 von Eva Bertram in einer Ausstellung präsentiert. Eine weitere Ausstellung mit einer Auswahl von Arbeiten aus der Freien Klasse 2015/2016 in der Galerie der Neuen Schule für Fotografie ist in Planung.

Samstag, 19.11. 2016
Samstag, 17.12. 2016
Samstag, 07.01. 2017
Samstag, 28.01. 2017
Samstag, 18.02. 2017
Samstag, 11.03. 2017
Samstag, 01.04. 2017
Samstag, 29.04. 2017
Samstag, 20.05. 2017

2016

Ute Lindner, aus der Serie: „Powering Lives in Singapore“, 2014, Cyanotypie auf Bütten, 50 x 70 cm

Ute Lindner: Einführung in die Cyanotypie

4. – 6. November 2016

In diesem 3-tägigen Workshop geht es darum, die faszinierende Technik der Cyanotypie kennenzulernen. Dabei handelt es sich um ein direktes Negativ-Kopierverfahren, das unter UV-Licht leuchtend blaue Bilder erzeugt – echtes Preußisch Blau. Es wird gezeigt, wie eigene Fotoarbeiten professionell mit Photoshop so bearbeitet werden, sodass optimale Negativ-Vorlagen auf Folie auf dem hauseigenen Epson-Drucker geplottet werden können. Die Emulsion, die gemeinsam erstellt wird, kann auf verschiedene Bildträger wie Papier, Stoff oder auch Glas aufgebracht werden. Die Teilnehmer*innen werden angeleitet, im Anschluss an den Kurs eigenständig Cyanotypien herstellen zu können.

Ute Lindner, freischaffende Fotokünstlerin, seit mehr als 15 Jahren Lehrtätigkeit im Bereich Digitale Bildmontage und Cyanotypie, u.a. beim Bildungswerk des bbk berlins, seit 2011 an der Europäischen Kunstakademie Trier sowie seit 2014 an der Neuen Schule für Fotografie. Diverse Lehraufträge an nationalen und internationalen Kunsthochschulen. Vertreten in zahlreichen öffentlichen und privaten Fotosammlungen wie National Museum of Fine Arts in Osaka, Deutsche Botschaft Peking, Berlinische Galerie, Sammlung Jeanne von Oppenheim und anderen.

 

Foto: Antonia Pischke

Eva Maria Ocherbauer:
From Images to Narratives

Associate images into narratives – Create a strong and coherent body of work

28 March – 2 April 2016

23rd-28th of February 2015

The goal of this one week workshop is to improve the students’ ability to associate images into narratives, in order to create a strong and coherent body of work, and as such define their own “visual signature”.Students will work on a given task to perform basic analysis of photographic imagery in relation to content and context, understand current context in relation to the history and development of photography, understand and apply basic visual elements and how these elements communicate concepts. Springclass aims to encourage students to develop their own ideas and concepts and turn them into “photographic realities”. It provides them with the critical tools to discuss and analyze their own work as well as those of their fellow students, so as to give constructive criticism using the basic rules of composition and their own sense of aesthetics.At the end of the workshop, students are able to understand how an image is constructed, how to present it in a more efficient way,  and how to develop a certain photographic coherence.

Location: Neue Schule für Fotografie, Brunnenstr. 188-190, 10119 Berlin
Date: 28/03-02/04/2016 from 10:00-17:00
Language: English
Participants (max.): 12
Fee: 680 €
Schedule (5 days of teaching): Mon+Tues: Lecturer Eva Maria Ocherbauer
Wed: Lecturer Arne Reinhardt (Technical Skills)
Thur: Project Work
Fri+Sat: Lecturer Eva Maria Ocherbauer
Application Deadline: 21/03/2016

2016

Foto: Ute Lindner

Ute Lindner: Digitale Bildbearbeitung und Farbmanagement mit Photoshop

Sa./So. 27./28. Februar 2016 jeweils von 10:00-17:00 Uhr

In diesem 2-tägigen Workshop wird anwenderorientiert und mittels Übungen gelehrt, Bilder professionell mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop zu bearbeiten. Ziel des 2-tägigen Intensivkurses ist es, dass Sie lernen, wie Bilder – unabhängig vom jeweiligen Monitor – anhand von korrekten Farbwerten, richtigen Einstellungen und weiteren Anwendungen in der Farbkorrektur perfekt zu bearbeiten sind. Zum Kurs erhalten Sie ein ausführliches Handout.
Ute Lindner ist freischaffende Fotokünstlerin, international vertreten in wichtigen öffentlichen und privaten Sammlungen; Studium der Bildenden Kunst an der Kunsthochschule Kassel; 1998-2005 Bildbearbeitung und Titelgestaltung für den Tip-Verlag, Berlin; 2000-2014 Dozentin für im Bereich Digitale Bildbearbeitung und Bildmontage, Bildungswerk des bbk berlins; seit 2011 Dozentin für Fotografie und Digitale Medien an der Europäischen Kunstakademie, Trier; seit 2014 Gastdozentin an der Neuen Schule für Fotografie, Berlin.

2015

Fotos: Eva Bertram

Eva Bertram: Freie Klasse 2015/2016

Unter der Leitung von Eva Bertram, Dozentin der Neuen Schule für Fotografie und Vertreterin einer narrativen subjektiven Fotografie, arbeiten Sie über einen Zeitraum von neun Monaten in regelmäßigem Austausch an persönlichen, selbst gewählten Fotoprojekten.
Das Motto „augenfällig unscheinbar“ – über das Naheliegende, das so leicht übersehen wird –, unter dem Eva Bertram bereits in den Jahren zuvor Seminare leitete, kann Ihnen dabei als offenes Bezugsfeld dienen.
Eva Bertram, freischaffende Fotokünstlerin und Dozentin an der Neuen Schule für Fotografie sowie an der UdK Berlin.

Foto: Eva Bertram

2015/2014

Foto: Tobias Wirth, Publikation: Indie/Material Girl

Fashion Workshop

Der 4-tägige Modeworkshop mit Tobias Wirth konnte schon mehrere Male in der Neuen Schule für Fotografie stattfinden:

29./30. August und 5./6. September 2015, jeweils von 10-17 Uhr

24./25. Januar und 31. Januar / 01.Februar 2015, jeweils von 10-17 Uhr

22. März – 06. April 2014

Der Workshop führt die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Konzeption, Organisation und Produktion einer Modestrecke für den Magazinbereich ein und bietet einen spannenden Einblick hinter die Kulissen der Modewelt.

Zunächst lernen die Teilnehmenden, ein schlüssiges visuelles Konzept zu erstellen, das sie Magazinen, Agenturen oder freien Redakteuren anbieten und professionell umsetzen können. Jeder Teilnehmer erstellt ein fertiges Konzept (“Moodboard”) zu einem davor gestellten, übergreifenden Thema. Anschließend werden die Konzepte individuell mit dem Dozenten besprochen, und das schlüssigste Konzept ausgewählt. Dieses wird fotografisch professionell von allen Workshopteilnehmenden gemeinsam umgesetzt. Jeder Teilnehmer wird dabei für die Erstellung eines Bildes/einer Einstellung verantwortlich sein. Gemeinsam soll so mit intensiver Unterstützung des Dozenten eine sowohl technisch als auch inhaltlich professionelle Modestrecke produziert werden. Fragen zur Ideenfindung, der Herangehensweise an ein Konzept, die Wahl der Technik, des Teams (Stylisten, Visagisten,…), der Umgang mit dem Model und dem Team während einer Produktion, sowie letztendlich der Zielgruppe werden intensiv mit dem Dozenten erörtert. Nebenbei erfahren die Teilnehmenden Details über Kundenakquise und -pflege, Magazinkontakte, sowie den Umgang mit der Branche.
Tobias Wirth hat an der Neuen Schule für Fotografie studiert und im Jahr 2010 mit Auszeichnung abgeschlossen. Er entdeckte seine Leidenschaft für Fotografie während eines Trips durch Brasilien. Anfangs noch begeisterter Portraitfotograf, entwickelte sich sein Interesse zunehmend hin zur Modefotografie. In kurzer Zeit schaffte er den Einstieg in die Branche und arbeitet heute als international tätiger Mode– und Portraitfotograf für diverse Magazine und Kunden weltweit. Seine Bilder sind ruhig, kraftvoll, sinnlich, kompositorisch durchdacht und verknüpfen Mode – und  Portraitfotografie untrennbar miteinander.

2015

Ute Lindner, “Pentimenti”, Fotocollage, Cyanotypie auf Stoff, 640 x1180 cm,
Löwenpalais Berlin 2012

Ute Lindner
:
Einführung in die Cyanotypie

27. Juni – 5. Juli 2015

In diesem Workshop geht es darum, die alte Technik der Cyanotypie kennenzulernen. Dabei handelt es sich um ein direktes Negativ-Kopierverfahren, bei dem die mit einer lichtempfindlichen Emulsion bestrichenen Papiere der Sonne ausgesetzt werden. Die Stellen, die unter UV-Licht belichtet werden, verwandeln sich in echtes Preußisch Blau. Die abgedeckten Partien bzw. die dunklen Bereiche des Negativfilms werden nach dem Auswaschen hell.Die Teilnehmer*innen werden auch angeleitet, im Anschluss an den Kurs selbstständig Cyanotypien herstellen zu können.

Ute Lindner, freischaffende Fotokünstlerin, seit 15 Jahren Lehrtätigkeit im Bereich Digitale Bildmontage und Cyanotypie, u.a. beim Bildungswerk des bbk berlins, seit 2011 an der Europäischen Kunstakademie Trier sowie seit 2014 an der Neuen Schule für Fotografie.

2015/2014/2013


Cover des ZEIT Magazins, Coverfoto: Linus Bill / ZEITmagazin

Michael Biedowicz: Vom Text zur Geschichte in Bildern.
Die Arbeit in der Bildredaktion

Der Workshop mit Michael Biedowicz zum Thema Bildredaktion konnte schon mehrere Male in der Neuen Schule für Fotografie stattfinden:

6.+7. Juni 2015 / 13. Juni 2015, jeweils von 10-17 Uhr

15.+16. November 2014 / 23. November 2014, jeweils von 10-17 Uhr

23. – 30. November 2013

Der Workshop führt ausführlich in die Arbeit in der Bildredaktion einer Zeitung oder eines Magazins ein. Das Spektrum dieses Berufes kann sehr groß sein, vom reinen Bildbeschaffer bis zum eigenverantwortlich agierenden Entscheidungsträger. Fotografien und Illustrationen in einem journalistischen Umfeld müssen verschiedene Funktionen erfüllen: Das Interesse des Lesers wecken, dokumentarische Fakten und Beweise liefern und – ganz wichtig – auch ein stilbildendes Image transportieren.
Michael Biedowicz, Bildchef des ZEITmagazins sowie Gründer und Galerist der Fotogalerie Pavlov’s Dog, wird aus seinem Erfahrungsschatz berichten und in die Grundlagen der Arbeit in einer Bildredaktion einführen.
Michael Biedowicz ist auch Gastdozent an der Neuen Schule für Fotografie.

2015

Foto: Eva Bertram

Eva Bertram: Portfolio Viewing

How do I create, enhance and present my personal portfolio?

30. Mai 2015

This workshop gives each participant the opportunity to review and revise their own portfolio. Tailored to each individual’s needs, Eva Bertram will answer questions that appear again and again whilst designing a meaningful and compelling portfolio.
Eva Bertram. Freelance art photographer, lecturer at Neue Schule für Fotografie and portfolio-reviewer at the European Month of Photography Berlin (EMOP). She is also teaching at the Universität der Künste, Berlin (UdK).

2015/2014

Foto: Marc Volk

Dr. Christiane Stahl: Portfolio Viewing

Freitag, 29. Mai 2015 von 10-17 Uhr

Sonntag, 2. November 2014 von 11-18 Uhr

Dieser Workshop geht der Frage nach, wie man sich als Fotograf oder Künstler bei kommerziellen und nichtkommerziellen Fotoinstitutionen bewirbt. Christiane Stahl, Kuratorin der Alfred Ehrhardt Stiftung und Jurorin in vielen Gremien und Wettbewerbsentscheidungen, erläutert an diesem Tag, worauf es ankommt:
Wie optimiert man sein Portfolio oder seine Präsentationsmappe? Wie bereitet man ein Portfolioviewing vor? Welche ungeschriebenen Gesetze der Kunst- und Fotoszene lauern?
Im Anschluss erhält jeder Teilnehmer die Gelegenheit, seine Mappe vorzustellen.
Dr. Christiane Stahl studierte Kunstgeschichte und Theater- und Filmwissenschaft in Paris und Berlin. Danach Mitarbeit beim Deutschen Historischen Museum Berlin, der Bundeskunsthalle Bonn und der Galerie Karsten Greve in Köln, Mailand und Paris. Seit 2002 Leiterin der Alfred Ehrhardt Stiftung Köln. 2007/08 Lehrauftrag für Fotografie am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln. 2010 Umzug der Alfred Ehrhardt Stiftung nach Berlin, seitdem Mitglied im Beirat des Europäischen Monats der Fotografie Berlin.

2015

Foto: Ute Lindner, “Disposures (Kunsthalle Bremen #1)”

Ute Lindner:
Digitale Bildmontage mit Photoshop

17. / 18. Januar 2015 von 10-17 Uhr

In diesem 2-tägigen Workshop lernen die Teilnehmer*innen, wie digitale Bildmontagen professionell zu erstellen sind. Neben dem Arbeiten mit Ebenen und Masken sowie dem Transformieren wird erlernt, mittels Transparenz sowie Licht- und Schattenerzeugung mit Photoshop zu zaubern – dazu noch viele Tipps & Tricks für eine gelungene Retusche.

Ute Lindner, freischaffende Fotokünstlerin, international vertreten in öffentlichen Sammlungen, seit 15 Jahren Lehrtätigkeit im Bereich Digitale Bildbearbeitung und Bildmontage, u. a. für das Bildungswerk des bbk berlins, die Europäische Kunstakademie Trier, Universität Hildesheim, die Humboldt-Universität zu Berlin.

2015


Corinna Koch/Pablo Ortiz Monasterio

Corinna Koch: A Photographer’s Guide to the Age of Post-Photojournalism

29th / 30th of November & 6th of December 2014

This seminar functions as a photographer’s guide to the age of post-photojournalism. On the basis of certain historical figures and magazines in the history of photography, I will promote the original amateur-idea in photography, with it’s do-it yourself mentality and the spirit of optimism and curiosity that formed the basis of photojournalism.
Corinna Koch, 37, studierte zunächst Design und dann Freie Kunst an der Hochschule für Künste, Bremen. Sie besuchte die Klassen des damals neu berufenen Fotografen Peter Bialobrzeski. 2008 übernimmt sie den Posten der Bildchefin der Wochenzeitung Der Freitag, ab 2009 dort auch als Autorin tätig. Ende 2011 geht Koch zu dem Musikmagazin Electronic Beats, für das sie, wie zuvor für den Freitag, das Ressort Bild aufbaut, sowie eine eigene Bildsprache für das Blatt erfindet. Seit Anfang 2013 arbeitet, kuratiert und editiert Koch gemeinsam mit dem mexikanischen Fotografen und Lektor Pablo Ortiz Monasterio die Kunstbuchserie Círculo de Arte der mexikanischen Kulturbehörde CONACULTA. Seit 2012 ist sie Dozentin für die Sparten Fotografie und Bildredaktion am Centro ADM in Mexico Stadt, sowie der an Neuen Schule für Fotografie und an der Ostkreuzschule, Berlin.

2014

Projektraum berlinerpool

Rundgang Offspaces

mit Bärbel Möllmann und Dr. Christiane Stahl

Die Fotografie in der kuratorischen Praxis von Offspaces, Projekträumen und Produzentengalerie

Samstag, 18. Oktober 2014, von 10-18 Uhr

Angelehnt an den Erfolg des Workshops „Rundgang“ mit Dr. Christiane Stahl wird der „Rundgang Offspaces“ auf die Ausstellungsmöglichkeiten in der alternativen Szene von Berlin mit Projekträumen und Produzentengalerien eingehen. Der Schwerpunkt wird auf Institutionen gelegt, die themenbezogen arbeiten oder von Künstlern zur eigenen Vermarktung gegründet wurden. Besucht werden u.a. Art Laboratory Berlin, geleitet von Regine Rapp und Christian De Lutz. Die Initiative wurde 2012 ausgezeichnet mit dem ersten Preis künstlerischer Projekträume und -initiativen im Bereich Bildende Kunst von der Berliner Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten. Ebenfalls ist ein Termin mit der Produzentengalerie LORIS nach Ihrem Umzug in die Potsdamer Straße geplant. LORIS besteht seit 2007 und ist ein Projekt von derzeit neun Künstlerinnen und Künstlern aus Berlin: Die Betreiber sehen ihre Galerie als Plattform, die es KünstlerInnen gestattet, frei zu agieren und an visuellen, aber auch an gesellschaftlichen, politischen und sozialen Ausformungen künstlerischer Fragestellungen zu arbeiten. Während der Gespräche mit den Betreibern der jeweiligen Projekträume soll erörtert werden, worin der Schwerpunkt und die Einzigartigkeit der Produzenten und Offspaces in Berlin liegt: In welcher Form sehen die Macher ihre eigene Position im Berliner Kunstmarkt und inwiefern bilden sie ein politisches oder gesellschaftliches Statement bzw. eine Alternative?

Bärbel Möllmann studierte an der Fachhochschule Bielefeld Fotografie und Medien und arbeitet als freischaffende Künstlerin seit 2004 in Berlin. Sie hat als Kulturmanagerin bei der Kolonie Wedding e.V. sowie bei der Neuen Schule für Fotografie gearbeitet. 2014 hat sie das Projekt „Open Studios“ für das LWL-Industriemuseum Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur in Bocholt konzipiert und umgesetzt.

Dr. Christiane Stahl studierte Kunstgeschichte an der Ecole du Louvre in Paris und Kunstgeschichte und Theater- und Filmwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Danach Mitarbeit beim DHM Berlin, dem Dresdner Hygiene Museum, der KAH Bonn und der Galerie Karsten Greve. Seit 2002 Leiterin der Alfred Ehrhardt Stiftung in Köln. Seit 2006 Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), seit 2007 Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA). 2010 Umzug der Alfred Ehrhardt Stiftung nach Berlin, seitdem Mitglied im Beirat des Europäischen Monats der Fotografie Berlin. Publikationen und Ausstellungen mit Schwerpunkt moderne und zeitgenössische Fotografie.

2014


Thomas Hoepker: Wanderlust, teNeues Verlag, 2014

Thomas Hoepker: Fotobuch-Workshop

Samstag/Sonntag 27. & 28.9.2014

Es ist uns eine große Freude, dass wir Thomas Hoepker kurzfristig für einen 2-tägigen Fotobuch-Workshop Ende September gewinnen konnten.
Eine großartige Gelegenheit für alle Fotografen, Thomas Hoepker live zu erleben, von seiner reichen Erfahrung zu profitieren und sein großartiges Können zu bewundern.

Gerade ist sein neues Buch WANDERLUST bei teNeues erschienen, das er auch im Rahmen des Workshops vorstellen wird.

Der 1936 in München geborene Thomas Hoepker begann seine Laufbahn als internationaler Fotojournalist Anfang der 1960 Jahre für Zeitschriften wie Münchner Illustrierte, Kristall und Stern. Neben seiner Tätigkeit als Fotoreporter arbeitete Hoepker als Director of Photography für die amerikanische Ausgabe der Geo und als Art Director für den Stern. Anfang der 70er Jahre begann er, Dokumentarfilme zu drehen und zu produzieren. 1989 wurde er Vollmitglied bei Magnum Photos und war von 2003 bis 2006 Präsident der Agentur. Hoepker ist für seine Arbeiten mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet worden und in zahlreichen Ausstellungen gewürdigt worden. Thomas Hoepker lebt heute in New York und Berlin.

2014


Photo: Chiara de Maria

Summerclass – Exploring Your Vision

03. – 31. Juli 2014

Short studies for international photographers

Summerclass aims at guiding participants to further develop their own visual awareness and creativity by elaborating their visual identity from conceptual notions via technical skills to the finalized picture.

This workshop will begin with reviews of each participant’s work, a process that will spark a larger discussion on personal ideas, helping to develop the understanding how to achieve their intended series. Students will learn the critical tools to discuss and analyze their own pictures as well as those of their fellow students, using the basic rules of composition and their own sense of aesthetics. This includes an exploration of the visual grammar of photography and how it clarifies a photograph’s meaning and the photographer’s intent.

In succession each student will develop, realize and edit their own project during this training. The aim of this process is to ensure the students’ capacity to:

  • Put together an original photographic project, in relation to a given narrative
  • Understand and apply basic visual elements and how these elements communicate concepts
  • Understand current context in relation to the history and development of photography
  • Develop their own visual signature
  • Put together a strong and coherent body of work

 

Lecturers

Photography: Eva Maria Ocherbauer, photographer and lecturer at Neue Schule für Fotografie
Technical Skills: Arne Reinhardt, photographer and lecturer at Neue Schule für Fotografie
Theory: Matthias Harder, curator at Helmut Newton Stiftung, Berlin

 

8 Days of photographic studies: Achieving your project on an imagery level
4 Days for technical skills: Practical support,  covering full accomplishment of your project
2 Days for photo history/ theory: Discussions on photo-historical backgrounds related to your project.
Guided tours presenting the Berlin Photo scene by visiting museums and galleries.

2014

Fotos: Peer Kugler

Lightroom – Die digitale Dunkelkammer

Eine Einführung mit Peer Kugler

24. – 25. Mai 2014

Oberflächlich gesehen hat sich die Fotografie durch die digitale Technik sehr verändert, im Grunde genommen sind jedoch nur die Werkzeuge anders. Nach wie vor geht es darum, ein gutes Bild zu machen. Der Workshop thematisiert das digitale Negativ und wie wir damit arbeiten. Nach einer kurzen Übersicht über die unterschiedlichen Programme für die RAW Verarbeitung konzentrieren wir uns auf Adobe Photoshop Lightroom 4. Angefangen von der Organisation der digitalen Bilder über das Editieren einer Auswahl, dem Entwickeln und der Ausgabe gibt der Workshop eine umfassende Einführung in das Programm. Nebenbei geht Peer Kugler auf die visuellen Unterschiede von digitaler und analoger Fotografie ein und gibt Hinweise zur Angleichung beider Bildästhetiken. Nach dem Workshop werden sie genug Kenntnisse haben, um ihr Bild so zu präsentieren wie sie es gesehen haben, als sie den Auslöser drückten… oder sogar noch viel besser.

Peer Kugler studierte Fotografie am Art Institute of Fort Lauderdale und dem ICP – International Center of Photography in New York. Neben der Arbeit als freischaffender Fotograf war er in New York als S/W Laborant für verschiedene Magnum Fotografen tätig, sowie mehrere Jahre als Fotoredakteur beim Greenpeace Magazin in Hamburg. Angefangen mit der ersten Ausstellung 1999 folgten diverse Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Mulit-Media-Projektionen in Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz und den USA.

2014

Foto: Michael Lange, #2016, aus der Serie “Wald / Landschaften der Erinnerung, 2010

Subjektive Landschaftsfotografie –
Das ganz persönliche Bild finden

Ein Workshop mit Michael Lange

24. Mai – 06. Juli 2014

Gute, gekonnte und ästhetisch ansprechende Landschaftsfotografie (egal ob in der Stadt oder in der freien Natur) setzt eine sinnliche Begegnung zwischen der Kreativität des Fotografierenden und seiner Umgebung voraus. Jeder Mensch hat seine persönliche Wahrnehmung und seinen eigenen Blick auf Situationen oder Orte, der umso deutlicher spürbar wird, je länger und intensiver er sich damit auseinander setzt.
Der Workshop vermittelt den Teilnehmenden das Wissen, Landschaften und Orte fotografisch so einzufangen, dass sie den authentischen Blick sichtbar machen.
Michael Lange ist fotografischer Autodidakt. Seit den späten 70er Jahren produziert er Reportagen, Dokumentationen und Porträts für den Stern, Geo, Art, Zeitmagazin, Time, Newsweek, Fortune u.v.a., sowie für diverse nationale und internationale Wirtschaftsunternehmen. 1996 begann er, sich freien Projekten zu widmen, die seit 2000 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen waren. Nach  mehreren Arbeiten mit dokumentarischen Ansätze wandte sich Michael Lange der subjektiven Landschaftsfotografie zu. Sein Projekt “Wald I Landschaften der Erinnerung” wurde 2011 in der Alfred-Ehrhardt-Stiftung präsentiert und erschien 2012 als Fotobuch unter dem Titel “Wald” im Hatje Cantz Verlag.

2014

Photo: Just Loomis

Immersion

A Workshop with Just Loomis

Immersion: Deep mental involvement

24. Mai – 28. Juni 2014

This five week class is intended to direct students to immerse themselves into the world of their subjects. They will be encouraged to commit to one specific subject of their choice for the entire five weeks. The purpose is for students to be mentally and emotionally involved with their subjects through the development of personal relationships. The layers of discoveries inherent in these close relationships is the true subject matter for this workshop.

Students will produce a photographic series that will illustrate the depth of their involvement.  Students will keep a journal of writing that documents this journey of immersion.

This concept of immersion is twofold: There is the photographic subject and there is the classroom. The dynamic of the classroom is always unique to the individuals involved. Just understands how the environment of the class is a critical support tool for each student. It will be an important part of this workshop.

Just Loomis, a former assistant and longtime friend of Helmut and June Newton, and renowned photographer in Europe and the US, has worked for clients such as Harper’s Bazaar, New York Times Magazine, Italian and English Vogue, Warner Brother’s Records and various New York and European advertising agencies. Constantly working on his private images he eventually devoted himself to a fine art career and documentary portraiture. His collection of portraits spanning three decades was published in 2010 by Hatje Cantz. The book was nominated for the Deutscher Fotobuchpreis 2001. Just Loomis showed his portrait work at Helmut Newton Foundation, the Stenersen Museum in Oslo and Hiltawsky Gallery in Berlin.

 

2014

Foto/Composing: Henning Moser

Photoshop CS5 / Look und Composing

Ein Workshop mit Henning Moser (in Kooperation mit FREELENS e.V.)

05. April – 06. April 2014

Im Rahmen des Workshops “Look und Composing” lernen sie mit den Möglichkeiten von Photoshop CS5 ihre kreativen Bildideen umzusetzen. Das Programm soll ein Katalysator ihrer Kreativität werden.
Henning Moser studierte an der Fachhochschule Dortmund Fotografie und arbeitet seit 2000 als freischaffender Fotograf und Postproduktioner in Berlin. Sein Themenschwerpunkt in der Postproduktion ist Creativ-Composing und Look-Entwicklung.

2013

Just Loomis, Josh, 2007

The Intimate Portrait

Portrait Workshop with Just Loomis

28. September – 23. November 2013

The aim of this workshop is to produce a series of photographic portraits that resonate with an intimate and honest authenticity. Students will be strongly encouraged to enter into the lives of their subjects and search for a moment of recognition and honesty. The aim is to gain access and come closer to the inner world of the subject through the use of the camera.

Just will present his ideas on artistic responsibility. How the „face to face“ encounter carries with it certain human responsibilities. Just will guide students in establishing a practical method of approaching, engaging and ultimately photographing a subject. Students will learn to recognize the difference between a document and an emotionally resonant image. Students will be encouraged to push themselves to uncover the small truths and to produce photographs with a sense of something „else“, something not staged but caught, with a certain depth.

Diligence will be stressed.

Just Loomis, a former assistant and longtime friend of Helmut and June Newton, and renowned photographer in Europe and the US, has worked for clients such as Harper’s Bazaar, New York Times Magazine, Italian and English Vogue, Warner Brother’s Records and various New York and European advertising agencies. Constantly working on his private images he eventually devoted himself to a fine art career and documentary portraiture. His collection of portraits spanning three decades was published in 2010, by Hatje Cantz, in the award winning book “As We Are” and shown at the Stenersen Museum in Oslo and Hiltawsky Gallery in Berlin.

“I am searching for something honest about my subjects…” (Just Loomis). In 2009 he exhibited in the group show “Three Boys from Pasadena” at the Helmut Newton Foundation in Berlin. The show has travelled to Paris, Cologne, Antwerp, New York and Los Angeles.

2013

Foto: Neue Schule für Fotografie

Photoshop im Galeriebetrieb

Ein Workshop für Galeristinnen und Galeristen mit Barbara Schneider

11. November 2013

.tif oder .jpg? 72 oder 300dpi? RGB oder CMYK…? Die Herausforderungen, die der Umgang mit digitalen Bildern im Galeriealltag mit sich bringt, sind vielfältig. In diesem Workshop lernen Sie, diese effizient zu meistern.

Sie werden alle Bereiche der digitalen Bildbearbeitung mit Photoshop kennenlernen, die Sie im Galeriealltag benötigen: Wahl des Dateiformats, Anpassung von Bildgröße und Auflösung, Farbkorrekturen, Retuschearbeiten und Farbmanagement. Die Begrifflichkeiten und dafür benötigten Werkzeuge werden ausführlich erklärt und die einzelnen Schritte zur Anwendung in praxisnahen Übungen trainiert.

Darüber hinaus bekommen Sie ein Handout, mit dessen Hilfe Sie nach dem Workshop die einzelnen Schritte nachvollziehen können.

Barbara Schneider ist Diplom- Fotodesignerin und arbeitet seit 2006 im Bereich Öffentlichkeitsarbeit für Kulturbetriebe. Die Anwendungsgebiete von Photoshop im Galeriebetrieb kennt sie aus eigener Erfahrung als Galeriemitarbeiterin. Seit 2009 unterrichtet sie angehende Galerieassistentinnen und -assistenten.

2013

Foto: Andreas Weinand

Hit the Street // Menschen und ihre Orte

Ein Seminar mit Andreas Weinand

04. Mai – 02. November 2013

Das Seminar mit Andreas Weinand erforscht die Möglichkeiten einer fotografischen Darstellung des Menschen. Es geht um essentielle Fragen in der Fotografie, die Konstruktion von Bildern und deren Inhalten. Was macht eine Fotografie zum Bild?

Eine eigene Sehweise entwickeln. Bildmaterial sichten. Eine Auswahl treffen. Individuelle Interessen erkennen und weiterentwickeln. Sich der Frage stellen, was wirklich wichtig ist. Konventionen als solche erkennen, an sie anknüpfen und zur individuellen Position formen. Möglichkeiten nutzen, Potentiale zur Entfaltung bringen. Der Welt mit offenen Augen begegnen.

In dem Seminar stehen Ihre eigenen fotografischen Potentiale im Zentrum. Was interessiert Sie wirklich? Wie können Sie Ihre persönliche Wahrnehmung in Bilder überführen? Neben fotografisch-gestalterischen Fragen werden die Gefühle beim Fotografieren thematisiert. Der Fokus wird auf den emotionalen Impuls gelenkt, der in eine direkte Handlung überführt werden will. Sie lernen die visuellen Mittel präzise zur Formulierung Ihrer Aussage einzusetzen.

Weitere Informationen zum Dozenten.

2013

Foto: Bastienne Schmidt

Personal Voices

Ein Workshop mit Bastienne Schmidt

Das künstlerische Schaffen und die Suche nach einer individuellen Bildsprache ist für jeden Künstler ein fortlaufender Prozess, unabhängig in welchem Medium dieser arbeitet. Der Workshop soll dazu beitragen, die Entwicklung Ihres persönlichen Ausdrucks in der Fotografie und Kunst weiter zu führen. Elemente der Bildgestaltung, wie Komposition, Wahl des Mediums, Lichtführung und Präsentationsform werden in Bezug auf ihre emotionale Aussagekraft diskutiert.
Es werden sowohl Werke von bekannten Fotografen, als auch von Malern und mixed-media-Künstlern vorgestellt und besprochen. Dieser Workshop soll die Fähigkeit stärken, über eine gute Bildauswahl und -aufbereitung zu entscheiden, und die Besonderheiten der eigenen Arbeit zu erkennen und herauszuarbeiten.
Die Künstlerin Bastienne Schmidt arbeitet medienübergreifend mit Fotografie, Film Stills und großformatigen Zeichnungen. Sie wurde in Deutschland geboren, wuchs in Griechenland und Italien auf und lebt seit über 20 Jahren in New York. Ihre Kunst ist unter anderem in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York, im International Center of Photography, im Brooklyn Museum in New York, dem Victoria and Albert Museum in London und in der Biblioteque Nationale in Paris zu sehen.Bastienne Schmidt erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, darunter den Kodak-Preis für das beste ’Photo Documentary Project’. Sie hat vier Monografien veröffentlicht: Vivir la Muerte  (Edition Stemmle, 1995), American Dreams (Edition Stemmle, 1996), ShadowHome (Jovis, 2005) und Home Stills (Jovis, 2010). Ihr neuestes Projekt “Topography of Quiet” besteht aus einer Mixed-Media-Serie und wurde inspiriert von japanischen Holzblockdrucken und Collageelementen, die das Konzept des Ortes als Sinnsuche betrachtet. Ein Buch mit demselben Titel wird im Herbst 2013 erscheinen.
Außerdem arbeitet Bastienne Schmidt seit 20 Jahren für verschiedene Zeitschriften, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine, das New York Times Magazine, den New Yorker, das Time Magazine und für die Newsweek.

2012

Photo: Arne Reinhardt

(American) Business Strategies for the Fine Art Marketplace

Workshop with Saul Robbins

07. – 09. Dezember 2012

This workshop is about the creative business of promoting your fine art photography. With an effective marketing strategy we can confidently present our work to curators, gallerists, collectors, and colleagues, bringing positive attention to our work and ideas, and resulting in exhibitions, sales, commissions, and success. This Workshop will be taught in English.

Saul Robbins teaches photography at The International Center of Photography and Pratt Institute in New York City.

2012

Photo: Saul Robbins

About Place

Workshop with Saul Robbins

30. November – 02. Dezember 2012

The subject and importance of place is tied to many decisions photographers must make before creating an image. This workshop investigates the most important questions concerning this matter, so to develop better strategies for creating the most evocative image for each photographers location and thesis.

Saul Robbins teaches photography at The International Center of Photography and Pratt Institute in New York City.

 

2012

Chuck Palahniuk, Foto: Heike Steinweg

“Der Zauber des Augenblicks” in der Portraitfotografie

Ein Workshop mit Heike Steinweg

17. – 24. November 2012

Das Wesen eines Menschen in einem Bild einzufangen, ist eine der spannendsten Herausforderungen für einen Fotografen. In diesem Workshop arbeiten wir an den Geschichten hinter dem Portrait und setzen uns mit grundlegenden Fragen der inszenierten Potrtraitfotografie auseinander. Wir untersuchen eingehend folgende Themen: Worin besteht das Geheimnis einer gelungenen Portraitsitzung? Wie entwickle ich meine eigene künstlerische Handschrift? Wie schaffe ich es, dass ich für meinen Stil gebucht werde?
Heike Steinweg wurde zunächst als Schauspielerin bekannt, bevor sie sich entschied, die Seite zu wechseln und hinter der Kamera zu stehen. Sie sagt über ihre Arbeit. “Was mich interessiert, ist die Seelenlandschaft eines Menschen”. Konsequent ihren Weg als Autodidaktin verfolgend, hat sie inzwischen weltberühmte Autoren wie Mario Vargas Llosa, Frank McCourt und Isabel Allende fotografiert. Ihr künstlerisches Schaffen beschreibt sie als einen Prozess, in dem sie die Grenzbereiche zwischen Sichtbarem und Wahrnehmbaren auslotet. Indem sie in ihren Portraits nach Momenten sucht, die als emotionale Projektionsfläche dienen, schafft sie für den Betrachter die Möglichkeit, sich selbst zu begegnen.

2012


Diane Arbus – Young man with curlers, 1966

The Essence of Imagery

Intensive seminar on image analysis while visiting an exhibition with Andreas Weinand

Saturday, 8th September 2012

At the beginning of the visit to the exhibition Andreas Weinand will introduce the oeuvre of Diane Arbus. He will guide a small group of 5 – 7 participants through the exhibition. Starting from his own personal interpretation he will encourage a discussion about the images.Andreas Weinand himself experienced very early the high value of being introduced into the functions of a symbolic articulation. This has been an initial experience that encouraged him to become a photographer.

„ … Speaking about images, transforming one`s individual impulse of perception into general terms and to communicate these is a core aspect in the production of art. Exhibition visits are important occasions for both, getting ideas and to locate one`s own work in the historic canon. This helps to approach the essence of an oeuvre. Thus a straight connection of the well established and exhibited work to each individual career gets originated. „ (Quotation Andreas Weinand)

The goal is to gain the ability of explaining photography`s compositional effects by discursively reflecting on an exhibition in order to apply these discoveries to one`s own work. It is helpful to speak not only about one`s own photographs but also about images that have influenced contemporary photography through their quality and significance. Building on these capacities we learn to elaborate an individual artistic articulation and to communicate it with terms that are familiarly known.

Andreas Weinand

2012


Photo: Hannes Wanderer

Von 1 bis 100 –
Fotobücher in Kleinauflage

Ein Workshop mit Hannes Wanderer

26. – 28. Oktober 2012

Der Fotobuchverleger Hannes Wanderer zeigt in diesem Seminar Wege auf, wie auch für Kleinauflagen individuelle Verfahren und Workflows genutzt werden können und wie man in allen Phasen von der Konzeption über die Produktion bis zur Distribution zu intelligenten Entscheidungen gelangt.

Hannes Wanderer ist in einer Druckerei groß geworden, hat als Fotograf und Designer eigene Bücher publiziert und führt heute neben dem Verlag Peperoni Books auch den Fotobook-Store 25books in Berlin. Die Teilnehmer dürfen sich also auf spannende und oft überraschende Details aus dem Verlagswesen, der Fotobuchproduktion und dem Buchhandel freuen.

2012

Fotos: Larry Clark: links: Untitled 1972; rechts: Dead 1970

Das Wesen der Bilder – Larry Clark

Intensivseminar Bildanalyse und Ausstellungsbesuch mit Andreas Weinand

Samstag den 16. Juni 2012

Zu Beginn der Ausstellung wird Andreas Weinand in das Werk des Künstlers einführen. In einer kleinen Gruppe von max. 12 TeilnehmerInnen, wird er persönlich durch die Ausstellung führen und ausgehend von seinen eigenen Interpretationen zu einem Diskurs über die Bilder anregen. Andreas Weinand hat selbst den hohen Wert einer erläuternden Vermittlung der künstlerischen Symbolsprache früh schätzen gelernt. Für ihn war es eine Initialzündung und hat ihn zu dem Entschluss, Fotograf zu werden, bestärkt.

„ … Das Sprechen über Bilder, die Überführung der individuellen Rezeptionsimpulse in allgemein verständliche Begriffe und das Kommunizieren dieser, ist ein elementarer Aspekt in der Produktion von Kunst. Ausstellungsbesuche sind wichtige Anlässe, um sowohl Ideen zu bekommen als auch die eigene Arbeit in einem historischen Kanon verorten zu können. So können wir uns dem Wesen des Werkes annähern. – Auf diese Weise entsteht eine direkte Verknüpfung der schon etablierten und in der Ausstellung präsentierten photographischen Position zum jeweils eigenen persönlichen Werdegang.“ (Zitat Andreas Weinand)

Ziel ist es, mittels aktivem, diskursivem Ausstellungsbesuch die Gestaltungs- und Wirkungspotentiale der Fotografie benennen zu lernen und diese Erkenntnisse auf die eigene Arbeit anwenden zu können. Mit den Werkschauen von Larry Clark und Diane Arbus haben wir die Möglichkeit, zwei exzellente, zu ihrer Entstehungszeit revolutionäre und doch zeitlose Positionen der Fotografie zu erforschen. Aufbauend auf diese Kompetenz lernen wir langfristig eine eigene künstlerische Sprache zu entwickeln und sie mit allgemeinverständlichen Begriffen zu erläutern.
Andreas Weinand

2012


Foto: Norbert Wiesneth

on location

Workshop mit Norbert Wiesneth

11. – 20. Mai 2012

„If the photograph documents anything, it is the space between the subject and myself.“ Alec Soth

Der Workshop „on location“ stellt die Beziehung des Fotografen mit der Spezifik des Ortes in den Mittelpunkt. Neben der Behandlung von fotografischen Positionen, die sich intensiv mit Orten auseinandersetzen, werden die Teilnehmer angeregt, auf das Thema Flughafen zu reagieren. Das besondere des Workshops ist, dass die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Tempelhof parallel begangen werden und Ausgangspunkte für individuelle Recherchen werden.

Norbert Wiesneth studierte Kunst an der Accademia di Belle Arti Bologna bei Prof. Concetto Pozzati und Fotografie an der Facultad de Bellas Artes Madrid bei Cristina Garcia-Rodero, bevor er an der UdK Berlin bei Prof. Rebecca Horn seinen Abschluss machte. Nach einem Graduiertenstudium an der Accademia di Belle Arti Bologna wurde er 2009 zum Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie berufen. Norbert Wiesneth gewann zahlreiche Preise und Stipendien, und ist seit 2002 in vielen Ausstellungen und Sammlungen vertreten.

2012

Elke Sonntag “Privacy in Public”, Seminar 2010

Die Erfindung des Realen

Ein Seminar mit Wolfgang Zurborn

31. März 2012 – 28. Februar 2013

Das Medium Fotografie gibt uns die Möglichkeit, komplexe Dokumente unserer Umwelt zu schaffen. Der Prozess der Bildfindung kann dabei aber nicht losgelöst von den subjektiven Perspektiven und den persönlichen Interessen der FotografInnen gesehen werden. Erst wenn sich die inneren Bilder unserer Vorstellung von Welt für einen Moment mit der Wahrnehmung der Außenwelt decken, dann können in diesem Dialog überzeugende fotografische Arbeiten entstehen, die den Betrachter fesseln, jenseits einer einfachen Abbildung von Realität. 
Jede mit einem präzisen Bewusstsein und einem feinen Gespür für die eigene Motivation sorgfältig editierte Bildauswahl erfindet die Realität neu. Es gibt keinen richtigen oder falschen Blick. Es geht vielmehr darum, sich der eigenen Intentionen klar zu werden und damit auch Kriterien für die eigene Bildsprache entwickeln zu können.
Das Ziel des Seminars Die Erfindung der Realen von Wolfgang Zurborn an der Neuen Schule für Fotografie in Berlin ist nicht, einen fotografischen Stil durchzusetzen. Die konsequente Ausarbeitung jeder einzelnen subjektiven Position ist die Grundlage dafür, die Vielfalt der Bildstrategien als einen Reichtum des Sehens zu empfinden.

2011

Webseiten für Fotografierende

Ein Workshop mit Patrik Budenz

12./13. November 2011

In dem Workshop sollen zunächst anhand von Beispielen die theoretischen Grundlagen für die Gestaltung und Entwicklung einer WWW-Seite im Allgemeinen und von Foto-Webseiten im Speziellen vermittelt werden. Dies erfolgt in erster Linie in Form eines Vortrags und Diskussionen, bei dem zur Verdeutlichung reale Beispiele aus dem Internet gezeigt werden.
Darüber hinaus werden die technischen Möglichkeiten zur Entwicklung von Webseiten aufgezeigt und bewertet. Die Erklärung der ersten grundsätzlichen Schritte zur Erstellung einer Webseite (Reservierung einer Domain…) schließen das Seminar ab.

2012/2011

Fotos: Andreas Weinand

Flirt // eine fotografische Annäherung an den Menschen

und: eine Reflexion über die Medialität der Fotografie

Ein Seminar mit Andreas Weinand

10./11. März 2012

29./20. April 2011

In dem Seminar geht es um die essentiellen Fragen in der Fotografie. Der spezielle Fokus liegt auf der fotografischen Darstellung des Menschen. Neben fotografisch gestalterischen Fragen werden die Gefühle beim Fotografieren thematisiert. Im Zentrum steht der emotionale Impuls welcher in direkte Handlung überführt werden will. Neueinsteiger sowie Fortgeschrittene sind willkommen.

Wie fotografiere ich Menschen? Wie kommuniziere ich mein Interesse? Wie bewältige ich die durch meine Anwesenheit verursachte Veränderung der ursprünglichen Situation? Wie konstruiere ich Fotos von Menschen? Was zeigt eine Fotografie eines Menschen? Wie interpretiere – lese ich? Sowohl die Produktion als auch die Rezeption von Fotografien sind komplexe Prozesse. Im Bild wird eine subjektive Wahrnehmung der äußeren Realität zu einer persönlichen Botschaft formuliert. Diese Bildaussage wird bei der Betrachtung individuell interpretiert. Im Bewußtsein dieses Spannungsfeldes versteht Andreas Weinand Fotografie als ein Medium zur Reflexion der Wirklichkeit.

Andreas Weingands Buch COLOSSAL YOUTH ist beim Peperoni Books erschienen und wurde mit dem Deutschen Fotobuchpreis in Silber ausgezeichnet.

2011

Photos: Arja Hyytiainen

Night

A Workshop with Arja Hyytiainen

The finnish-swedish photographer Arja Hyytiainen will keep a four day workshop at Neue Schule für Fotografie from september 12 to september 16, 2011.

Her main point is to touch the personal, self experienced emotions that is each of us. The theme of the workshop will be ‚night‘. Not night photography as a technical theme, but your own vision of night. You will concentrate on the subjective night, the stories, dreams, fears, nightmares, mysteries and feelings born out from/under a night.

“We will start the workshop by presentation of the works, my own so that you get to know who I am and then I am looking forwards to see your work and to get to know who you are. Please bring your personal portfolios along and also work that you recently are working on to discuss and share. Please come well rested and open minded!” Arja Hyytiainen

2011

Photo: Dominic Nahr/ Magnum Photos

Magnum In Motion

Workshop mit Adrian Kelterborn, Lead Producer von Magnum In Motion, New York

29. August – 02. September 2011

Magnum Photos ist eine international tätige Fotoagentur, die 1947 gegründet wurde. Der Name Magnum steht bis heute wie kein zweiter für Qualitätsfotojournalismus. Magnum liefert regelmäßig Reportagen für U.S. amerikanische und europäische Magazine, unter anderem für Time, Newsweek, National Geographic, GEO und Stern. Bilder von Magnum Fotografen werden von den bedeutendsten Museen der Welt wie dem Museum of Modern Art in New York und Tate Modern in London gesammelt.

Magnum In Motion (MIM) wurde 2004 als digitales Multimedia Studio von Magnum Photos in New York gegründet. Im Grenzgebiet von Kunst und Reportage, stillem und bewegtem Bild produziert MIM multimediale Fotoessays für online und offline Plattformen, unter anderem für Projektionen in Museen und für Festivals. Das Multimedia Studio von Magnum hat in einer Zeit des Umbruchs der Fotografie neue ästhetische Formen, Vertriebswege und Geschäftsmodelle erschlossen.

Der Workshop an der Neuen Schule für Fotografie unter der Leitung von MIM’s Lead Producer wird Einblick in die Geschichte und den modus operandi von Magnum In Motion sowie detaillierte Analysen und Hintergrundinformationen zu MIM Essays bieten. Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den basalen Techniken der Multimediaproduktion vertraut zu machen und einen eigenen multimedialen Fotoessay präsentationsreif zu entwickeln. Der Workshop richtet sich an Fotografen, die bereits berufstätig sind und sich neue Vertriebformen erarbeiten wollen, an Mitarbeitende von Bildredaktionen ebenso wie an angehende Fotografen aus den Bereichen Reportage und (Medien-)Kunst.

2011

Foto: Eva Bertram

augenfällig unscheinbar

Über das Naheliegende, das so leicht übersehen wird.
Ein Workshop mit Eva Bertram

„Ihre hohe Kunst der kleinsten Verschiebung macht Eva Bertram zu einer Bildmagierin, die die Hölle der Idylle um die Ecke ebenso hervorzukehren versteht wie das Paradiesische der Kippe. Sie treibt ihre Kunst der Ambivalenzen in strenger Formalität und raffinierter Kompositionstechnik. (…) Dieser konzentrierte poetische Realismus bildet die sichtbaren Realitätselemente, wie die Allerweltswahrnehmung sie anordnet, nicht ab, sondern ordnet sie in einer visuellen Erkenntnis einander so zu, daß die Beziehung, in die sie damit treten, etwas vom Sein hinter ihrer Wirklichkeit in einem Effekt geringster Verfremdung aufscheinen läßt. (…)“
Andreas Steffens, aus: Irreführung ins Gewünschte, Eva Bertrams fotografischer Inselzauber, 2008

In diesem 6-tägigen Workshop werden Sie in gemeinsamen Bilddiskussionen mit Eva Bertram herausarbeiten, wie vielschichtig Bildauffassung und Interpretation sein können, je nachdem, wie wir unsere Sehgewohnheiten und Erfahrungen einsetzen bzw. hinterfragen. Letztlich steht hinter jedem ausgewählten Bild eine Entscheidung, die verantwortlich getroffen sein will. Und um Entscheidungen zu treffen, müssen Fragen gestellt werden.

2011


Bärbel Möllmann, Serie VISIONS NYC – Mareile Fritzsche, 2001

Camera Obscura

Ein Workshop mit Bärbel Möllmann

21. Mai – 26. Juni 2011

Die Tatsache, dass ein kleines Loch dazu imstande ist, ein Bild entstehen zu lassen, ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Eine Lochkamera ohne Linse ist ein einfaches Gerät: ein lichtundurchlässiger Kasten mit einem kleinen Loch auf einer Seite und Film oder Fotopapier auf der anderen. Das Licht fällt durch das Loch ein und in der Kamera formt sich ein Bild. 
Fotografien mit einer Lochkamera herzustellen ist ein besonderes Erlebnis, das vor allem von Langsamkeit, Einfachheit und Zufall geprägt ist. Lochkamera-Fotografie ist ein geruhsames, in sich geschlossenes Abenteuer, das die Teilnehmer eine Welt entdecken lässt, in der hektische, teure und komplexe Technologien von Kreativität, Fantasie und Unerwartetem abgelöst werden.

Bärbel Möllmann wird ihr breites Wissen über Lochkameras teilen und auch ihre eigenen Kameras vorführen. Eine Einführung in die historischen Aspekte der Lochkamera-Fotografie, sowie eine kurze Beschreibung der Funktionsweise einer Lochkamera sind auch vorgesehen. 
Dieser den Horizont erweiternde Workshop ist sowohl für Anfänger geeignet, als auch für erfahrene Fotografen, die gerne einmal die Regeln brechen möchten.

Besonderer Wert wird auf die Bildauswahl, die Zusammenstellung der Arbeiten, sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit den gewählten Themen des Seminarteilnehmers, gelegt und ausgearbeitet.

Bärbel Möllmann hat an der Fachhochschule Bielefeld bei Prof. Gottfried Jäger Fotografie und Medien studiert. Ihr Wissen über die Camera obscura und fotohistorische Verfahren konnte sie bei Prof. Martha Madigan an der Tyler School of Art, Philadelphia, USA vertiefen. Sie arbeitet seit 1996 ausschließlich mit der Camera obscura. In ihren künstlerischen Arbeiten kombiniert sie die Camera obscura Fotografie mit Interviews und Umgebungsgeräuschen. Sie lebt und arbeitet seit 2005 als selbständige Fotografin und Künstlerin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in New York und Dubai ausgestellt.

2011

Photo: Thomas Anschütz

Adobe Photoshop und Lightroom für Fotografierende

Ein Workshop mit Thomas Anschütz

03. – 18. Mai 2011

Das Seminarangebot richtet sich an Fotografen, die schon über ein Grundwissen  von Adobe Photoshop verfügen, jedoch das Programm in der Tiefe verstehen und benutzen wollen. In diesem Seminar geht es um das Arbeiten mit Ebenen, dem Erstellen von Masken und Auswahlen, der Farb- und Towertkorrektur bis hin zu Retuschetechniken von sowohl digitalen als auch analogen Vorlagen. Darüberhinaus lernen die Teilnehmer den Umgang mit Adobe Lightroom, dieser mächtigen Foto-Verwaltungs- und Rohdaten-Entwicklungssoftware.

Der Dozent ist bemüht, auf persönliche Fragen und Probleme der Teilnehmer im Umgang mit Photoshop Rücksicht zu nehmen und den Ablauf danach zu gestalten. Die Arbeit an eigenen Bildbeispielen ist erwünscht.

Thomas Anschütz arbeitet als Maler und Fotograf und unterrichtet digitale Fotografie seit 1999, darunter ein Seminar in der Villa Massimo, Rom und eine Schulung im Bundespresseamt, Berlin.

2010

Über Fotografie sprechen

Ein Workshop mit PD Dr. Andrea Gnam

10. & 12. Mai 2010

Fotografie spricht wie kaum eine andere Kunstform die zeitgenössischen Betrachter an. Worin besteht die Faszination von Fotografien, womit ziehen sie den Betrachter in Bann?

Fotografien schärfen den Realitätssinn, sie erkunden aber auch das Imaginäre: Licht und Schatten, Schärfe und Verschwommenes, Kontur und Gewicht, Präzision und Zufall, Beiläufiges und im Verschwinden Begriffenes. Sie fordern zu einer Wahrnehmung auf, die Versunkenheit und Erwachen als ästhetisches Moment und Chance zum Innehalten begreift. Fotografie ist aber stets auch mit dem Versprechen historischer Zeitzeugenschaft aufgeladen – selbst dann noch, wenn es sich um Fake und Inszenierung handelt.

Neben einer Diskussion ausgewählter Texten von Fotografen, Text-Bild-Kombinationen und einer Einführung in grundlegende theoretische Beiträge zur Fotografie soll im zweitägigen Workshop auch anhand von Fotografie-Bildbänden in praktischen Übungen zum Sprechen und Schreiben über Fotografie eingeladen werden. Das historische Anliegen der Fotografie ist visuell formuliert: Es gilt zu zeigen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sehen ist und gleichzeitig dem Betrachter im Dialog mit seiner Geschichte, seiner Erfahrung, seinen Wünschen eine eigene Perspektive vor Augen zu führen. Darüber zu sprechen erschließt neue Wege der Bildbetrachtung, die Kulturgeschichte der Fotografie und Erkunden des eigenen Standpunktes miteinander verbinden.

2007

Thomas Hoepker in Berlin

On the occasion of his retrospective show at C/O Berlin the well known Magnum photographer Thomas Hoepker held a workshop with the second grade students at the Neue Schule für Fotografie. After a personal guided tour through his exhibition, in which the New York based photographer gave background information to publications in Stern, Geo, Life or the Timemagazin and an  an inside view to his photo-journalistic work. During the workshop Thomas Hoepker was intensively following up the students fotoworks and sharing his professional experiences.

For all participants the intensive exchange with Thomas Hoepker will remain unforgettable and fruitful.

  

2008

Jerry Berndt im Gespräch mit den Studenten der Abschlussklassen

Workshop mit Jerry Berndt

Der amerikanische Fotograf Jerry Berndt interessiert sich seit den 60er Jahren für die aufgeladene Atmosphäre in düsteren Bars, Rotlichtvierteln und dunklen Strassen. Bei C/O Berlin wurden seine eindringlichen und sensiblen S/W-und Farbfotografien in drei Räumen ausgestellt.

Mit den Studierenden der Abschlussklassen der Neuen Schule für Fotografie führt er am 15.12.2008 einen eintägigen Workshop durch, der mit einer besonderen Herausforderung enden wird: die Studierenden sind aufgefordert, über den Zeitraum von 2 Wochen jeden Tag ein Bild zu fotografieren, das ihren momentanen persönlichen Zustand widerspiegelt. Die Ergebnisse werden dann gemeinsam mit den beiden FachlehrerInnen Eva Bertram und Marc Volk besprochen.